Ausflugziele & Sehenswürdigkeiten Sehenswürdigkeiten Die Pflege und der Erhalt unserer Sehenswürdigkeiten, ob Baudenkmäler, Naturgegebenheiten oder kuturhistorische Phänomene, liegen in unserem besonderen Interesse. Wir bitten Sie, die Anlagen zu schützen und pfleglich zu behandeln, damit auch folgende Generationen Freude daran haben werden. Sollten Sie Beschädigungen bemerken, informieren Sie uns bitte.
WEHRKIRCHE IN BERNDORF
Die Wehrkirche St. Peter wurde in den Jahren 1513-15 erbaut. Noch immer ist der Charakter einer Wehrkirche an dem romanischen Bau gut zu erkennen. Reste von Graben, Wall und Mauer der auf einer Anhöhe liegenden Kirche sind erhalten. Sehenswert auch die Kreuzwegstationen an der alten Kirchhofmauer, die um die Jahrhundertwende entstanden. (siehe Heft der Reihe Rheinische Kunststätten, in der Tourist-Information erhältlich)

ALTE SCHMIEDE IN BOLSDORF
Die ursprüngliche Schmiede wurde im Jahr 1853 erbaut. 1950-54 wurde sie umgebaut und erweitert, doch Anfang der 70er Jahre stillgelegt. Heute wird der Bau als Gemeinde- und Vereinshaus genutzt.

HILLESHEIM
In der Beispielstadt Hillesheim (Siehe Seite 48,49), die an sich sehr sehenswert ist, ragen einige bauliche Anlagen heraus: Die Stadtmauer stammt aus dem 13. Jahrhundert. Der begehbare Wehrgang gestattet einen schönen Blick über den Ort, die Landschaft und das Kylltal. Die Pfarrkirche St. Martin birgt eine ganz besondere Kostbarkeit: Eine aus dem Jahre 1772 stammende Barockorgel aus der Werkstatt der bekannten Orgelbauerfamilie Stumm aus dem Hunsrück. International bedeutende Orgelvirtuosen lassen die Stumm-Orgel bei den Hillesheimer-Konzerten erklingen.
Zwei Flügel des ehemaligen Augustiner-Klosters, erstmals 1372 erwähnt, sind erhalten und wurden in einen Hotelneubau integriert.
Detailinformationen zu den Sehenswürdigkeiten Hillesheims sind in der Tourist-Information erhältlich, wir vermitteln auf Wunsch auch Stadtführungen.

KALKOFEN
An der Straße zwischen Niederehe und Nohn befindet sich der restaurierte Kalkofen. Die kleine Kalkbrennerei war seit etwa 500 Jahren bis nach dem 2. Weltkrieg in Betrieb. Solche Holzbranntöfen wurden zur Deckung des örtlichen Bedarfs an Bau- und Düngekalk betrieben.
(Aufschlußpunkt Nr. 20 des GEO-PFADES)

KERPEN
Kerpen gilt als besonders gelungenes Beispiel für die Dorferneuerung. Mit viel Liebe und Eigeninitiative wurde der Ort hergerichtet, zahlreiche Auszeichnungen belegen die hervorragende Gestaltung. Besonders sehenswert sind die Burg und die Burgkapelle. Die Burg wurde erstmals 1136 erwähnt. Nach Zerstörungen wurde sie letztmalig Ende des 19. Jahrhunderts renoviert. Burg Kerpen war von 1911 bis 1941 Heimat des bekannten Eifelmalers Fritz von Wille, dessen Grab sich oberhalb der Burg befindet. Alfred Andersch lebte nach dem 2. Weltkrieg mehrere Jahre auf Burg Kerpen und schrieb hier unter anderem sein Werk Kirschen der Freiheit. Am Aufgang zum Westtor liegt die ehemalige Burgkapelle aus dem 16. Jahrhundert. Der Hochaltar stammt von 1791, die Gemälde und geschnitzten Seitenteile von 1665. (siehe Heft der Reihe Rheinische Kunststätten, in der Tourist-Information erhältlich)
(Ausgangspunkt der Devonroute des GEO-PFADES)

ERLÖSERKAPELLE MIRBACH
Die Erlöserkapelle wurde 1902 im neoromanischen Stil erbaut. Zu den Stiftern gehörten vor allem Kaiser Wilhelm II., Kaiserin Augusta Victoria und Freiherr von Mirbach. Das Mauerwerk besteht aus Ziegelsteinen mit einer Tuffsteinverblendung. Bemerkenswert das Eichenportal, die wertvollen Mosaikarbeiten im Inneren der Kapelle und die kunstvollen Steinmetzarbeiten. (siehe Heft der Reihe Rheinische Kunststätten, in der Tourist-Information erhältlich)
Führungen in der Kapelle sind ganzjährig möglich. Buchungen bei der Tourist-Information.

KIRCHE UND KLOSTER IN NIEDEREHE
Das ehemalige Augustinerinnenkloster wurde von 1162 bis 1175 erbaut. 1803 wurde es aufgelöst. Besonders sehenswert ist die alte Klosterkirche, deren älteste Teile aus dem 12. Jahrhundert stammen. In der Kirche befindet sich ein Chorgestühl aus dem Jahre 1530 und wertvolle Bildwerke aus dem 17. Jahrhundert, neben dem Hochgrab Phillips von der Mark und seiner Gattin Katharina.Neu renoviert: Die Balthasar-König Orgel aus dem Jahr 1715. (siehe Heft der Reihe Rheinische Kunststätten, in der Tourist-Information erhältlich)
Führungen auf Anfrage.

SCHLOSS OBEREHE
Die Schloßanlage wurde 1696-98 als befestigter adeliger Landsitz erbaut. Zu dem Schloß gehören ein doppeltürmiges Torhaus, Herrenhaus, Park-, Wirtschafts- und Nebengebäude. Auch wenn das Gebäude nicht betreten werden kann (Privatbesitz), lohnt ein Blick durch den Torbogen. (Chronik in der Tourist-Information erhältlich)

"EIFEL-DOM IN NIEDERBETTINGEN
Die Pfarrkirche Herz-Jesu in Niederbettingen beherrscht in ihren Dimensionen nicht nur die Ortsansicht des Ortes sondern auch die des Kylltals in diesem Gebiet. Die Kirche wurde im Jahr 1897 nach kurzer Bauzeit aus dem roten Sandstein des Kylltals fertiggestellt. Mindestens 3 Vorgängerkirchen hatten in den vergangenen 1100 Jahren hier gestanden, als man sich zu einem Kirchenneubau entschloss.
Die neue Herz-Jesu Kirche in Niederbettingen kann wegen ihrer eindrucksvollen neoromanischen Bauformen und Bauzier als ein Spätwerk des ausklingenden Historismus im Rheinland angesehen werden. So wird auch ihre Volksmundbezeichnung Eifel-Dom verständlich. (siehe Heft der Reihe Rheinische Kunststätten, in der Tourist-Information erhältlich)

GEO-PFAD (Klick auf das Foto)

WASSERFALL DREIMÜHLEN
Im Ahbachtal zwischen Ahütte und Niederehe entstand beim Bau der am 1. Juli 1912 eröffneten Eisenbahnlinie durch die Ableitung von Wasser aus verschiedenen Quelltöpfen der wachsende Wasserfall Dreimühlen. In Moospolstern bildet sich durch Ablagerung Kalksinter. Durch diesen ständigen Vorgang wächst der Wasserfall jährlich 8-10 cm in das Tal hinein.
(Aufschlußpunkt Nr. 18 des GEO-PFADES)

EISKELLER HILLESHEIM
In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der Stollen in die Buntsandsteinschichten getrieben. Dieser Eiskeller diente als Kühlraum für die Hillesheimer Bierbrauereien.
(Aufschlußpunkt Nr. 1 und Ausgangspunkt der Vulkan- und Buntsandsteinroute des GEO-PFADES)

ARENSBERG (ARNULPHUSBERG)
Der Arensberg, eine der größten geologischen Attraktionen in der Urlaubsregion Hillesheim, ist die einzige bedeutende Vulkankuppe aus der Tertiärzeit. Das aufsteigende Magma hat unterdevonische Ton- und Sandsteine, Kalk- und Mergel des Mitteldevon und triassische Buntsandsteine durchdrungen. In den mitgerissenen Kalksteinblöcken haben sich durch Hitzekontakt mit der glutflüssigen Lava zahlreiche neue Minerale gebildet.
(Aufschlußpunkt Nr. 24 des GEO-PFADES)
In Zilsdorf am Gemeindehaus ist der Ausgangspunkt der Mineralquellenroute des GEO-PFADES.

NAHERHOLUNGSGEBIET BOLSDORFER TÄLCHEN
- Wanderwegenetz mit neuem Ausgangspunkt des GEO-Pfades und Forstlehrpfad-
Schon seit jeher ist das Bachtal zwischen Bolsdorf und Hillesheim das bevorzugte Wanderziel der Hillesheimer. In mehreren Bauabschnitten wurde eine Anlage mit Biotopen, Stausee, Naturspielplatz, Wanderwegen, Forstlehrpfad, Barfußpfad, Boule-Bahn, Liegewiesen und Informationszentrum geschaffen. Zentrale Themen in der Darstellung sind die Ökosysteme Wald und Wasser sowie die Geologie. Nirgendwo sonst in der Region sind verschiedene Erdzeitalter so nah beieinander aufgeschlossen; dem Besucher erschließen sich 400 Millionen Jahre Erdgeschichte quasi auf einen Blick. Im Informationspavillon ist zudem einer der Ausgangspunkte des GEO-PFAD eingerichtet.

NATURSCHUTZ-INFORMATIONSZENTRUM MIRBACH
Das Gebiet um den Ort Mirbach, bis in das Lampertstal nach Nordrheinwestfalen hineinreichend, ist von einer außerordentlich interessanten und sehr beachtenswerten Landschaft aus kleinen hügeligen Kuppen, Bach- und Trockentälern mit ausgeprägten Wachholderheiden, Kalkmagerrasenflächen mit Orchideenstandorten, selten gewordenen Pflanzen und einer großen Insekten- und Kleintiervielfalt geprägt. Mehrere kleine und größere Naturschutzgebiete (NSG-Flächen) im Raum sichern den Bestand der kleingliedrigen Natur- und Kulturlandschaft gleichermaßen und im ausgleichenden Zusammenspiel.
Ziel des nunmehr fertiggestellten Projektes ist es, dieses Gebiet dem Wanderer und Naturfreund in geführter, landschaftsschonender, und interessant aufbereiteter Weise zu erschließen. Hierzu wurde als Ausgangspunkt von insgesamt 4 Rundweg - Routen der Platz am Bürgerhaus Mirbach ausgewählt, wo ein Informationspavillon mit 6 Schautafeln zu Themen der Geologie, Flora und Fauna des Gebietes, den interessierten Wanderer mit Grundinformationen

Burgruine Neublankenheim
Die Burg Neublankenheim am Rande des Ahbachtals hat eine über 700-jährige, wechselvolle Geschichte. 1272 erstmals erwähnt, kam die Burg nach dem Aussterben des Geschlechtes Blankenheim an die Grafen von Manderscheid.
Schon im 16. Jhd. war die Burganlage in schlechtem Zustand und begann zu verfallen, bis sie 1769 vom Herzog von Arenberg erworben wurde. Heute gehört die Burg dem Landkreis Vulkaneifel.
In den Jahren 2005 und 2006 wurde die Ruine aufwändig saniert und zugänglich gemacht und somit vor dem endgültigen Verfall bewahrt.
Unterhalb der Burgruine ist ein Parkplatz angelegt und man erreicht sie auch über den Kalkeifel-Radweg. Weiterhin ist sie Schauplatz des Eifelkrimi-Wanderweges.

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