Reisepass


Der deutsche Personalausweis reicht in der Regel nicht für die Einreise in Länder außerhalb der Europäischen Union aus. Für Reisen ins Ausland muss für den Grenzübertritt ein Reisepass mitgeführt werden. Detaillierte Informationen über die Einreisebestimmungen von Ländern außerhalb der europäischen Gemeinschaft erhalten Sie auf der Homepage des Auswärtigen Amtes. Der Reisepass sollte noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Der normale Reisepass hat eine Gültigkeit von 10 Jahren (bei Personen ab 24 Jahren), bzw. von 6 Jahren (bei Personen unter 24 Jahren). Beim Antrag eines Reisepasses ist ein Preis von 59,00 � (ab 24 Jahren) bzw. von 37,50 � (unter 24 Jahren) zu entrichten.Es besteht die Möglichkeit, den Reisepass als Expressreisepass anzufordern, das heißt, dass dieser innerhalb von 72 Stunden bei der zuständigen Behörde eintrifft. BEi dieser Variante bleibt die Gültigkeitsdauer wie oben genannt bestehen, der Preis variiert jedoch, es sind 91,00 �bzw. 59,50 � zu entrichten. Er kann nach Ablauf der Gültigkeit nicht verlängert werden, sondern muss stets neu beantragt und ausgestellt werden. Die Pässe werden für alle Passbehörden zentral von der Bundesdruckerei in Berlin hergestellt und per Kurier zurückgeschickt. Deshalb liegen zwischen Antragstellung und Aushändigung mehrere Wochen. Es empfiehlt sich daher eine rechtzeitige Antragstellung.

Darüberhinaus gibt es die Möglichkeit für Vielreiser, einen 48-seitigen Reisepass zu beantragen, auch bei diesem ist die Gültigkeit wie oben genannt, der Preis beläuft sich auf 81,00 � bzw. 59,50 �. Auch hier kann der Antragsteller auf einen Expressreisepass bestehen, auch hier gelten die oben genannten Bedingungen. Der Preis dafür steht bei 113,00 � bzw. 91,50 �.

Zuständig für die Beantragung und Ausstellung ist im Ausland diejenige Auslandsvertretung (Konsularabteilung einer Botschaft oder eines Generalkonsulats), in deren Amtsbezirk Sie sich dauerhaft aufhalten.

Wenn Sie aus Deutschland ins Ausland verzogen sind, müssen Sie bei der Beantragung des Passes in der Regel eine Abmeldebescheinigung der letzten deutschen Wohnortgemeinde vorlegen.

Die genannten Gebühren verdoppeln sich für Amtshandlungen, die auf Veranlassung des Antragstellers außerhalb der Dienstzeit oder von einer unzuständigen Behörde vorgenommen werden.

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