Gewerbeanmeldung


Jeder der ein Gewerbe betreibt, muss dieses bei der zuständigen Verbandsgemeinde oder Gemeinde anzeigen. Die Gewerbeanmeldungspflicht ist ein wichtiges ordnungspolitisches Instrument. Durch sie hat die Gemeinde einen Überblick über Zahl und Art der vorhandenen stehenden Gewerbebetriebe. Ferner dient die Gewerbeanmeldung einer wirksamen Überwachung der Gewerbeausübung und der Überprüfung der Zuverlässigkeit der Gewerbetreibenden.

Bei der ersten offiziellen Anmeldung des Gewerbes erhalten Sie den Gewerbeschein. Dieser muss persönlich beim Gewerbeamt der Stadt oder Gemeinde beantragt werden. Die Daten werden an die IHK oder an die HWK weitergeleitet. Außerdem erhält das Finanzamt und das Gewerbeaufsichtsamt die Daten der Gewerbeanmeldung, so dass automatisch eine Anmeldung erfolgt.

Unter Gewerbe versteht man jede nicht sozialwidrige, selbständige, auf Dauer und Gewinnerzielung angelegte, in eigenem Namen und auf eigene Rechnung ausgeübte Tätigkeit

Für die Gewerbeanmeldung ist es unwesentlich ob tatsächlich ein Gewinn erzielt wird

Um- bzw. abmelden müssen Sie:

  • die Eröffnung einer Zweigniederlassung oder einer unselbständigen Zweigstelle
  • eine etwaige Betriebsverlegung
  • einen Wechsel der Branche
  • eine Ausdehnung des Gewerbebetriebes auf nicht geschäftsübliche Waren und Leistungen
  • eine Aufgabe des Betriebes.

In einigen Fällen ist die Aufnahme eines Gewerbes genehmigungspflichtig, wie zum Beispiel z.B. das Makler-, Bauträger-, Gaststätten- und das Spielhallengewerbe.

Über eine Gewerbeanmeldung werden folgende Behörden und Institutionen informiert:
  • Finanzamt
  • Handelskammer oder Handwerkskammer
  • Gewerbeaufsichtsamt
  • Bundesanstalt für Arbeit
  • Berufsgenossenschaft
  • Statistisches Landesamt.

Ansprechpartner / Stelle

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