Bestattungsgenehmigung, Sterbefallanzeige


Bestattungsgenehmigung, Sterbefallanzeige

Sterbefallanzeige

Der Tod einer Person ist spätestens am dritten auf den Tod folgenden Werktag bei dem für den Sterbeort zuständigen Standesamt anzuzeigen.

Die Sterbefallanzeige erfolgt mündlich durch

1. jede Person, die mit dem Verstorbenen in häuslicher Gemeinschaft gelebt hat

2. die Person, in der Wohnung sich der Sterbefall ereignet hat

3. jede andere Person, die beim Tod zugegen war oder von dem Sterbefall aus eigenem Wissen unterrichtet ist.

oder schriftlich

1. bei Sterbefällen in Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheimen sowie sonstigen Einrichtungen durch die Einrichtung

2. wenn eine o.g. Anzeigepflichtiger nicht vorhanden ist, durch die für den Sterbeort zuständige Gemeindebehörde

3. bei Sterbefällen, über die eine amtliche Ermittlung stattfindet, durch die zuständige Behörde.

Ein beauftragtes Bestattungsinstitut kann die Sterbefallanzeige übernehmen.

Was wird benötigt?

• Todesbescheinigung des Arztes, der den Tod festgestellt hat

• Personalausweis des Verstorbenen

• Personalausweis der anzeigenden Person

• Personenstandsurkunden, die den Familienstand des Verstorbenen nachweisen: War der Verstorbene nie verheiratet, genügt eine Geburtsurkunde. War der Verstorbene verheiratet, ist eine Heiratsurkunde der letzten Ehe erforderlich. War der Verstorbene verwitwet oder geschieden, ist zusätzlich die Sterbeurkunde des Ehegatten bzw. das rechtskräftige Scheidungsurteil vorzulegen, sofern dies nicht aus der der Heiratsurkunde ersichtlich ist. Im Familienstammbuch sind alle notwendigen Urkunden vorhanden.

Welche Urkunden oder Bescheinigungen werden ausgestellt?

Nach Beurkundung des Sterbefalls erhalten Sie gebührenfreie Sterbeurkunden für die Bestattung und Sozialversicherung (Krankenkasse, Rentenversicherung) Wünschen Sie weitere Sterbeurkunden, beträgt die Gebühr hierfür 10,00 EUR. Jede weitere Ausfertigung, die gleichzeitig beantragt wird, kostet 5,00 EUR.

Bestattungsgenehmigung

Nach dem Bestattungsgesetz von Rheinland-Pfalz muss jede Leiche bestattet werden. Die Bestattung kann als Erd- oder Feuerbestattung vorgenommen werden. In jedem Fall bedarf sie einer Genehmigung durch die Ordnungsbehörde des Bestattungsortes.

Liegt der Sterbeort und der Bestattungsort innerhalb der Verbandsgemeinde Hillesheim, wird gleichzeitig mit der Beurkundung des Sterbefalls die nötige Bestattungsgenehmigung ausgestellt.

Ist die Person allerdings außerhalb der Verbandsgemeinde Hillesheim verstorben soll aber hier bestattet werden, benötigen wir:

• Todesbescheinigung des Arztes

• Sterbeurkunde oder Bescheinigung des Standesamts über die Zurückstellung des Sterbefalls

• Sofern Anhaltspunkte für einen nicht natürlichen Tod vorliegen: Genehmigung der Bestattung durch die Staatsanwaltschaft

• Sofern der Tod im Ausland eingetreten ist: Leichenpass

Hinweis: Liegt der Bestattungsort außerhalb von Rheinland-Pfalz, richtet sich die Bestattungsgenehmigung nach dem dort geltenden Recht

Gebühren?

Für die Ausstellung der Bestattungsgenehmigung ist eine Gebühr von 19,00 EUR zu zahlen

Ansprechpartner / Stelle

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