Wohnberechtigungsschein


Für den Bezug einer aus Mitteln des Sozialen Wohnungsbaus geförderten Miet-Wohnung ist ein Wohnberechtigungsschein erforderlich, der nur dem erteilt wird, der eine gesetzlich vorgeschriebene Einkommensgrenze einhält.

Einen einkommensabhängigen WBS kann jeder volljährige Bürger für sich und seine Familie, seinen Partner einer eingetragenen Lebensgemeinschaft oder sonstigen auf Dauer angelegten Lebensgemeinschaft beantragen.

Die Größe der Wohnung, die mit einem Wohnberechtigungsschein bezogen werden darf, hängt ab von der Anzahl der Haushaltsmitglieder. Jedes Haushaltsmitglied hat Anspruch auf einen Wohnraum. Ein Ehepaar mit 3 Kindern darf demnach in eine 5 Raumwohnung ziehen Einkommensgrenzen, jährlich:

  • Antragsteller 12.000 ?
  • mit einem Angehörigen, z. B. Ehegatten 18.000 ?
  • Zuschlag für jeden weiteren Angehörigen 4.100 ?
  • Zuschlag für jedes zum Haushalt gehörende Kind 500 ?

Die genaue Einkommensermittlung unter Berücksichtigung von Einkommensarten und Werbungskosten ermittelt das Wohnungsamt nach Antragstellung.

Der Wohnberechtigungsschein gilt nur für die Dauer eines Jahres und muss dann wieder neu beantragt werden. Ist Ihr Einkommen dann so weit gestiegen, dass Sie keinen neuen Schein erhalten, müssen Sie aber nicht aus der Wohnung ausziehen. In den Rheinland-Pfalz wird dann aber eine so genannte Fehlbelegungsabgabe fällig. Die Fehlbelegungsabgabe wird im Verhältnis zur Einkommensüberschreitung berechnet.

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