Einheitswert


Der Einheitswert ist die Grundlage für die Bemessung der Grundsteuer, Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer. Der Einheitswert ist weit geringer als der Verkehrswert.

Die Festsetzung erfolgt bei bebauten Grundstücken nach dem Ertragswertverfahren. Es wird ein Wert errechnet aus der Differenz zwischen dem ständig erzielbaren Jahresrohertrag (Bruttoertrag) und den Bewirtschaftungskosten. Dieser Wert heißt Jahresreinertrag. Mit Hilfe einer Formel und unter Einbeziehung von anderen Faktoren wird dann der Ertragswert ermittelt.

Wird kein Ertrag mit der Immobilie erzielt, erfolgt die Festsetzung nach dem Sachwertverfahren. Hierbei werden Faktoren wie Herstellungskosten zum ursprünglichen Zeitpunkt, Wertminderung z.B. aufgrund der Zeit, Bodenwert, Sachwert von Außenanlagen und sonstigen Anlagen etc. einbezogen. Aus den Berechnungen ergibt sich der Sachwert des Grundstücks.

Der Einheitswert wird in § 19 BewG (Bewertungsgesetz) geregelt.

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