Beglaubigung


In vielen Lebensbereichen ist es immer wieder erforderlich, Schriftstücke beglaubigen zu lassen. Beglaubigt werden können:

Kopien: Bei einer Kopie wird lediglich die Übereinstimmung der Abschrift mit dem Original beglaubigt. Dazu muss das Original vorgelegt werden. Die Beglaubigung darf grundsätzlich nur dann erfolgen, wenn das Dokument oder die Urkunde von einer deutschen Behörde ausgestellt oder zur Vorlage bei einer deutschen Behörde bestimmt ist.
Kopien privater Urkunden zur privaten Vorlage können nur von einem Notar beglaubigt werden.

Unterschriften: Beglaubigt werden in diesem Fall Unterschriften zu einem dazugehörigen Text. Die Beglaubigung einer sog. Blankounterschrift ist unzulässig. Die Unterschrift auf einem Schriftstück wird amtlich beglaubigt, wenn keine öffentliche Beglaubigung erforderlich ist. Das Schriftstück muss auf Grund einer deutschen Rechtsvorschrift zur Vorlage bei einer deutschen Behörde oder einer sonstigen - auch privaten - Stelle, bestimmt sein.

Öffentliche Beglaubigung von Unterschriften

Diese Art der Beglaubigung wird nur dann vorgenommen, wenn sie durch ein Gesetz besonders vorgeschrieben ist. Die unterschreibende Person muss beim Ordnungsamt persönlich erscheinen, sich ausweisen können und im Gemeindegebiet ihren Wohnsitz oder ständigen Arbeitsplatz haben. Die Urkunde, auf der die Unterschrift beglaubigt werden soll, muss in deutscher Sprache abgefasst sein.

Die häufigsten Arten öffentlicher Unterschriftsbeglaubigung sind u. a. die Löschungsbewilligung von Grundschulden oder die Änderungen von Eintragungen im Vereinsregister der Amtsgerichte.

Für inländische Personenstandsurkunden wie Geburtsurkunden, Heiratsurkunden, und Sterbeurkunden bestehen besondere Regelungen.

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