Ausbau- und Erschließungsbeiträge


Straßenanliegerkosten ist der Oberbegriff der verschiedenen Beiträge für die Herstellung oder den Ausbau von öffentlichen Erschließungsanlagen wie z.B. Verkehrsanlagen und leitungsgebundene Einrichtungen. Im Bereich der Bauverwaltung werden grundsätzlich folgende Beitragsarten unterschieden:

Ausbaubeiträge:
Im Bereich der Ausbaubeiträge unterscheidet man nochmals folgende 2 Arten:

  1. Wiederkehrende Ausbaubeiträge
    Wiederkehrende Ausbaubeiträge (§ 10 KAG) sind öffentlich-rechtliches Entgelt für die Herstellung und den Ausbau (Erneuerung, Erweiterung,Verbesserung und Umbau) von gemeindlichen Verkehrsanlagen. Diese Beiträge können jährlich auf der Basis der Aufwendung eines Jahres (Jährlichkeitsprinzip) erhoben werden.
  2. Einmalige Ausbaubeiträge:
    Einmalige Ausbaubeiträge (§ 10 KAG) sind ein öffentlich-rechtliches Entgelt für die Herstellung und den Ausbau (Erneuerung, Erweiterung,Verbesserung und Umbau) von gemeindlichen Verkehrsanlagen. Einmalige Beiträge können nach Realisierung des Bauprogramms und Eingang der letzten Rechnung aus der Maßnahme erhoben werden. Nach diesem Modell wird derzeit in allen übrigen Ortsgemeinden verfahren.
Erschließungsbeiträge:
Erschließungsbeiträge sind das öffentlich-rechtliche Entgelt für die erstmalige Herstellung von Erschließungsanlagen nach § 127 Abs. 2 BauGB. Die Gemeinden sind verpflichtet, Erschließungsbeiträge zu erheben. Der Beitragsanspruch entsteht mit der endgültigen Fertigstellung und "Öffentlichkeit" der Einrichtung.
Erschließungskosten sind nicht mit den sogenannten Hausanschlusskosten zu verwechseln. Hausanschlusskosten sind die Kosten für den Anschluß der Immobilie an das Strom-, Wasser-, und Gasnetz. Diese werden von den betreffenden Dienstleistern in Rechnung gestellt.

Ansprechpartner / Stelle

© 2015 Verbandsgemeindeverwaltung Hillesheim . Burgstraße 6 . 54576 Hillesheim . info@hillesheim.de