Die Verbandsgemeinde Hillesheim wird „Fair-Trade Verbandsgemeinde“

Am 24. Juli 2014 hat der Verbandsgemeinderat Hillesheim einstimmig beschlossen, sich auf den Weg zu einer „Fairen Verbandsgemeinde“ zu machen. Hierzu wurde eine lokale Steuerungsgruppe gebildet, die geplante Aktivitäten vor Ort koordiniert. Des Weiteren sind verschiedene Kriterien zu erfüllen gewesen, um eine Fair-Trade Verbandsgemeinde zu werden. Hierzu zählte u.a. auch die öffentliche Berichterstattung über alle Aktivitäten sowie regelmäßige Informationen in unserem Mitteilungsblatt „Hillesheim Stadt und Land“. Die entsprechenden Pressetexte haben wir hier nochmals für unsere Leser aufgeführt. Nach einem Prozess von zwei Jahren freuen wir uns Ihnen nun mitteilen zu können, dass wir alle Kriterien erfüllen und uns am Donnerstag, den 20. Oktober 2016 um 10.30 Uhr im Rathaus Hillesheim die Auszeichnung „Fair-Trade Verbandsgemeinde“ feierlich verliehen wird. Hierzu laden wir alle Bürgerinnen und Bürger und Engagierte im Fair-regionalen Handel ganz herzlich ein, mit uns zu feiern. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Pressemitteilung: Hillesheim - Stadt und Land Ausgabe 44/2015 vom 30.10.2015

Die Verbandsgemeinde Hillesheim macht sich auf den Weg….zur FairTrade-Kommune

Am 24. Juli 2014 hat der Verbandsgemeinderat Hillesheim einstimmig beschlossen, sich auf den Weg zu einer „Fairen Verbandsgemeinde“ zu machen. Das Ziel ist, im September 2016 das Siegel der „FairTrade-Verbandsgemeinde“ durch den Verein TransFair e. V. zu erhalten. Auf dem Weg dorthin soll das Thema des fairen Handels auch in den Institutionen, Geschäften und Gruppen unserer Verbandsgemeinde besetzt werden. Begleitet wird der Prozess von einer Steuerungsgruppe, die Aktivitäten vor Ort koordiniert. Hier sind VertreterInnen einiger Institutionen (Pfarreiengemeinschaften, Schulen, Vereine etc.) der Verbandsgemeinde tätig. Federführend ist der Hillesheimer Pfarrer Andreas Paul für das Dekanat Vulkaneifel. Weitere Interessierte sind uns herzlich willkommen. FairTrade-Gemeinde fördern gezielt den Fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Personen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich für den Fairen Handel in ihrer Heimat stark machen. Und das nicht ohne Grund, denn das Thema Fairer Handel liegt im Trend: In Deutschland wächst zunehmend das Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen. Auf kommunaler Ebene spielt der Faire Handel in allen gesellschaftlichen Bereichen eine wichtige Rolle, zunehmend auch bei der öffentlichen Beschaffung. Fünf Kriterien müssen erfüllen, um eine FairTrade-Verbandsgemeinde zu werden:

• Es liegt ein Beschluss des Verbandsgemeinderates vor, den Titel „FairTrade-Verbandsgemeinde“ anzustreben und bei allen Sitzungen FairTrade-Kaffee und ein weiteres Produkt aus fairem Handel zu verwenden

• Es wir eine lokale Steuerungsgruppe gebildet, die auf dem Weg zur FairTrade-Verbandsgemeinde die Aktivitäten vor Ort koordiniert

• Weitere Aktive sind jederzeit herzlich willkommen

• In den lokalen Einzelhandelsgeschäften werden Produkte aus Fairem Handel angeboten und in Cafés und Restaurants werden FairTrade-Produkte ausgeschenkt/verwendet. Bei einer Verbandsgemeinde unserer Größe müssen das vier Geschäfte und zwei Gastronomiebetriebe sein. Hier sind wir auf dem Weg  weitere sind herzlich willkommen.

• In öffentlichen Einrichtungen werden FairTrade-Produkte verwendet und es werden dort Bildungsaktivitäten zum Thema „Fairer Handel“ durchgeführt. Die örtlichen Medien berichten über alle Aktivitäten auf dem Weg zur FairTrade-Verbandsgemeinde. Auch hier sind wir bereits am Ball und werden Sie an dieser Stelle regelmäßig informieren.

Häufig gestellte Fragen:

Wer steht hinter Trans-Fair?

TransFair wird von 36 Institutionen aus den Bereichen Entwicklungspolitik, Kirche, Verbraucherschutz, Frauen, Bildung und Soziales getragen. Darüber hinaus unterstützen die EU , die Bundesregierung, Parteien und viele engagierte Einzelpersonen TransFair.

Welches sind die wichtigsten Kriterien des Fairen Handels?

- Verbot von illegaler Kinderarbeit und Zwangsarbeit

- Menschenunwürdige Arbeitsbedingungen

- Garantierte Mindestpreise

- Fair Trade-Prämien für soziale Projekte

Die Verbandsgemeinde Hillesheim auf dem Weg zur FairTrade-Verbandsgemeine

Am 24. Juli 2014 hat der Verbandsgemeinderat Hillesheim einstimmig beschlossen, sich auf den Weg zu einer "Fairen Verbandsgemeinde" zu machen. Hierzu wurde ein lokale Steuerungsgruppe gebildet, die geplante Aktivitäten vor Ort koordiniert. Des Weiteren sind verschiedene Kriterien zu erfüllen gewesen, um eine FairTrade- Verbandsgemeinde zu werden. Hierzu zählte u.a. auch die öffentliche Berichterstattung über alle Aktivitäten sowie regelmäßige Information in unserem Mitteilungsblatt "Hillesheim - Stadt und Land" .

Die entsprechenden Pressetexte haben wir hier nochmals für unsere Leser aufgeführt.

Pressemitteilung: Hillesheim -  Stadt und Land Ausgabe 49/2015 vom 04.12.2015

Am 6. Dezember gibt’s den „echten“ Nikolaus - Mitra statt Zipfelmütze

Am 6. Dezember feiern wir das Fest des Heiligen Nikolaus.

Der heilige Nikolaus wurde um 280 in der griechischen Stadt Patara geboren. Um 300 wurde er Bischof von Myra. Heute heißt der Ort Demre und liegt in der Türkei. Zwischen 345 und 351 starb er in Myra. Was wäre das Fest des Heiligen Nikolaus ohne Naschereien.

Nicht nur die Kleinen erfreuen sich an Lebkuchen, Nikolaus oder Adventskalender mit Schokolade.

Darum sollten wir diese Zeit nutzen und nach fair gehandelten Süßigkeiten und Lebensmitteln Ausschau halten.

Wer Süßigkeiten mit fair gehandelten Zutaten verschenkt, kann mit dem Kauf der Produkte gerechtere Handelsstrukturen in den Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens unterstützen.

Beim fairen Handel geht es, wie der Name schon sagt darum, dass die Produzenten fair bezahlt werden, ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können und die Arbeitsbedingungen menschenwürdig sind.

Fairer Handel schafft Transparenz - Machen Sie mit und genießen Sie Produkte aus Fairem Handel.

Pressemitteilung: Hillesheim - Stadt und Land Ausgabe 02/2016 vom 15.01.2016

Wer profitiert vom Fairen Handel?

Gerechte Löhne, gute Arbeitsbedingungen, gesellschaftliche Verantwortung, Umweltschutz - seit mehr als 40 Jahren setzt sich der Faire Handel dafür ein, die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Produzent/innnen zu verbessern und einen global gerechten Handel möglich zu machen.

Der Faire Handel fördert gezielt die besonders benachteiligten kleinbäuerlichen Familien und deren Selbsthilfeinitiativen. Die Organisationen setzen sich für eine nachhaltige Entwicklung von Ökologie, Bildung und Frauenförderung ein. Die Kleinbauern sind an allen wichtigen Entscheidungen ihrer Genossenschaften direkt und demokratisch beteiligt. Dies gilt insbesondere für die Kontakte zum Management, aber auch für die Verwendung des Mehrerlöses aus dem Fairen Handel.

Bei Plantagenprodukten wie Tee, Orangen und Bananen werden die Pflückerinnen und Pflücker gefördert. Sie sind die am meisten benachteiligten Glieder der Produktionskette und der Faire Handel hilft ihnen, selbstbewusster im internationalen Handel zu agieren. Die Betriebe und Plantagen verpflichten sich zur Einhaltung der sozialen und ökologischen Mindeststandards. Vertreter der Plantagen und der Tagelöhner bilden ein Gremium, das so genannte „Joint Body“ das über die Verwendung der Fair Trade Prämien entscheidet.

Die Produzenten bilden sich in den Bereichen Produktionsverfahren und Marketing weiter. Darüber hinaus werden Sozialprojekte wie Schulen, Gemeinschaftsräume, Werkzeug, Brunnen, Apotheken, Schulstipendien und vieles mehr finanziert.

Insgesamt profitieren rund 800 Produzentengruppen in 60 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas vom Fairen Handel mit dem Siegel; darin sind rund 1,2 Millionen Kleinbauern und Plantagenarbeiter vertreten.

Und wir Konsumenten in Deutschland profitieren von der guten Qualität der Fair Trade-Produkte und erhalten Produkte, die mit großer Sorgfalt hergestellt wurden, ausgezeichnet schmecken und nicht mit Pestiziden belastet sind.

Fairer Handel - Handeln für mehr Gerechtigkeit!

Pressemitteilung: Hillesheim - Stadt und Land Ausgabe 05/2016 vom 05.02.2016

Fairer Handel schafft Transparenz

Textilien aus Bangladesch, Orangensaft aus Brasilien und Kakao aus Ghana - die Lieferkette für die Produkte des täglichen Lebens reichen rund um den Globus. Unter welchen Bedingungen die Produkte hergestellt werden, ist für Menschen hierzulande kaum nachvollziehbar. Doch das Bedürfnis der VerbraucherInnen nach mehr Information über die Zutaten, die Herstellungsbedingungen und die Menschen hinter den Produkten wächst. Zahlreiche Organisationen haben es sich zur Aufgabe gemacht, Licht in das Dickicht intransparenter Lieferketten zu bringen und Forderungen an die Politik zu richten. Die Bundesregierung erarbeitet derzeit einen Aktionsplan, um UN-Leitlinien für Wirtschaft und Menschenrechte auf Bundesebene umzusetzen. Dieser Prozess bietet die Chance, auf politischer Ebene mehr Transparenz und Verantwortlichkeit in internationalen Produktion- und Lieferketten zu verankern. Für Fair-Handel-Organisationen ist Transparenz ein zentraler Wert ihrer Unternehmenskultur und ein grundlegendes Prinzip für den Umgang mit ihren Handelspartnern. Zudem ist Transparenz ein entscheidender Faktor, um die Glaubwürdigkeit des Fairen Handels zu untermauern. Folgende Beispiele zeigen, wie Transparenz im Fairen Handel gelebt wird: • Transparente Darstellung von Kriterien, nach denen Fairer Handel betrieben wird; • Große Auskunftsbereitschaft über Handelspartner, Produkte und Herstellungsverfahren; • Transparente Kommunikation mit den Handelspartnern, z.B. über Liefermengen und Preise; • Überprüfung der Akteure durch externe Zertifizierungs- und Monitoringverfahren; • Exemplarische Offenlegung der Preiskalkulationen für fair gehandelte Produkte; • Lieferkette der Produkte ist nachvollziehbar. Der Faire Handel ist eine Handelsbewegung, die nicht zu allen Problemen eine Lösung hat. Doch auch mit Herausforderungen gehen die Akteure des Fairen Handels transparent um und entwickeln sich ständig weiter, um den internationalen Handel gerechter zu gestalten. Fairer Handel - Gemeinsam für mehr Gerechtigkeit!

Pressemitteilung: Hillesheim - Stadt und Land Ausgabe 09/2016 vom 04.03.2016

MISEREOR Klima-Sparbuch 2016 - Ökofair leben für die Eine Welt

Der Klimawandel ist ein globales Problem mit schwerwiegenden Umwelt-Aspekten und ernsten sozialen, wirtschaftlichen und politischen Dimensionen; er stellt eine der wichtigsten aktuellen Herausforderungen an die Menschheit dar.  Der Klimawandel zeigt globale Ungerechtigkeiten auf: Die Menschen, die bislang am wenigsten zum Ausstoß von Treibhausgasen beigetragen haben, leiden besonders unter den Folgen des Klimawandels.

Was wir essen, was wir kaufen, wie wir uns fortbewegen, wie wir wohnen, viele alltägliche Entscheidungen haben Einfluss auf die Menge der klimawirksamen Emissionen, die in die Atmosphäre gelangen. Hier ist die Politik gefragt, den richtigen Rahmen zu setzen. Doch auch Unternehmen, Kommunen und weitere Akteure sind in der Pflicht und müssen sich mit Klimaschutzfragen auseinandersetzen.

Aber auch der Konsum jedes und jeder Einzelnen von uns macht den Unterschied. Bürgerinnen und Bürger können ihre Möglichkeiten nutzen, ihren Konsum umweltfreundlich und fair zu gestalten. Das muss nicht teuer sein. Im Gegenteil: Wer sich energie- und ressourcenschonend verhält, spart häufig viel Geld.

MISEREOR engagiert sich weltweit für einen ambitionierten Klimaschutz. Im Rahmen der Förderung des globalen Lernens und der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes hat MISEREOR nun zusammen mit dem „oekom e.V.“ - Verein für ökologische Kommunikation“ das Klimasparbuch herausgegeben. Es informiert in einem Ratgeberteil über aktuelle Klima- und Energiespartipps für ein umweltbewusstes Leben. Es nimmt die Leserinnen und Leser an die Hand und zeigt, wo sie klimafreundlich einkaufen, essen und entspannen können und informiert über nachhaltige Initiativen und Beteiligungsmöglichkeiten.

Neben praktischen Tipps zum Klimaschutz im Alltag enthält das Klimasparbuch auch verbrauchernahe Anreize: regional zugeschnittene, attraktive Gutscheine und Rabattangebote für umweltfreundliche Produkte aus allen Lebensbereichen.

Bestellen können Sie das Buch kostenlos im Eine Welt Shop, www.eine-welt-shop.de

Pressemitteilung: Hillesheim - Stadt und Land Ausgabe 22/2016 vom 03.06.2016

Mafiafreies Land - Mafiafreie Arbeitsplätze

Seit 1982 gibt es in Italien ein Gesetz, das es dem italienischen Staat ermöglicht, Mitglieder der Mafia zu enteignen. Ein weiteres Gesetz ermöglicht es, diese Güter Sozialkooperativen zur Bewirtschaftung zur Verfügung zu stellen. Häufig sind die Ländereien in einem Zustand völliger Verwahrlosung und müssen für die landwirtschaftliche Nutzung erst wiederhergestellt werden. Libera Terra Mediterraneo ist der Verbund der Sozialkooperativen Placido Rizzotto und La Torro auf Sizilien, sowie Terre di Puglia in Apulien.

Placido Rizzotto wurde 2001 als erste Kooperative gegründet, vor allem jungen Menschen eine legale Arbeitsperspektive zu bieten (fast alle Arbeitsbereiche auf Sizilien werden von der Mafia kontrolliert und sind damit nicht legal). Die Arbeitslosenquote für junge Menschen ist sehr hoch und 30 % der Familien auf Sizilien haben ein Einkommen von weniger als 500 € im Monat.

In Deutschland sind die Produkte unter der Marke „Libera Terra“ im Weltladen-Fachhandel erhältlich. Die Nudeln sind von höchster Qualität - vielleicht eine gute Grundlage für ein leckeres Nudelgericht jetzt in den Sommermonaten! Ein Rezept dazu gibt es auf www.pfarreien-hillesheim.de

Pressemitteilung: Hillesheim - Stadt und Land Ausgabe 27/2016 vom 08.07.2016

Fairer Handel am Beispiel Orangensaft und weiterer Fruchtsäfte

Für viele Menschen gehört ein Glas Orangensaft zu einem reichhaltigen Frühstück. Orangensaft wird meist aus Konzentrat hergestellt, wobei sich aus einer Tonne Orangensaftkonzentrat ca. 5.500 Liter Orangensaft herstellen lassen. Die Orange ist eine in tropischen und subtropischen Gebieten wachsende Zitrusfrucht. Die Orangensaftproduktion konzentriert sich zunehmend auf wenige multinationale Großbetriebe und Kleinproduzenten haben immer weniger Chancen, sich am Weltmarkt zu behaupten. Auf den Großplantagen Brasiliens sind die Arbeitsbedingungen der Pflückerinnen und Pflücker oft schwer. Für den Fairen Handel mit Saft-Früchten wie Orangen, Mangos oder Bananen gelten Mindestpreise, die unabhängig von den Preisschwankungen auf den Märkten zu bezahlen sind. Sie sollen die Produktionskosten abdecken, die für eine nachhaltige Produktionsweise benötigt werden. Nur wer sich vertraglich verpflichtet, die internationalen Fairtrade-Standards einzuhalten, darf seine Fruchtsäfte mit dem Fairtrade-Siegel auszeichnen. Der Markt für Fairtrade-Fruchtsaft wächst in Deutschland seit seiner Einführung stetig. Höchste Qualität und der hervorragende Geschmack überzeugen die Verbraucher. Fair gehandelter Orangensaft mit dem Fairtrade-Siegel gibt es in Supermärkten, Discountern, Drogeriemärkten sowie in Bio- und Weltläden zu kaufen.

Pressemitteilung: Hillesheim - Stadt und Land Ausgabe 32/2016 vom 12.08.2016

Unsere Bewerbung war erfolgreich - wir werden Fairtrade-Kommune

Vor ein paar Tagen haben wir die freundliche Nachricht bekommen: Unsere Bewerbung ist vom Prüfgremium erfolgreich bestätigt worden und einer Auszeichnung zur Fairtrade-Verbandsgemeinde steht nun nichts mehr im Wege. Dankeschön an alle, die bisher bereits mitgewirkt haben: Frauengemeinschaft Oberbettingen, Messdiener Hillesheim, Gröner Hof (Loogh), REWE (Hillesheim), Berufsbildende Schule Gerolstein, Integrative Kindertagesstätte Hillesheim, KdFB Zweigverein Hillesheim, Netto (Hillesheim), Pfarreiengemeinschaft Hillesheimer Land, Augustiner Realschule plus, Manhu (Hillesheim), Landfrauen Üxheim-Leudersdorf, Norma (Hillesheim), Pfarreiengemeinschaft Niederehe. Neue „Mitstreiter“ sind uns jederzeit herzlich willkommen! Am 20. Oktober, ab 10.30 Uhr, im Rahmen des Markttages, erfolgt die offizielle Auszeichnung, zu der wir heute schon herzlich einladen. Weitere Informationen gibt es natürlich rechtzeitig vorher.

Pressemitteilung: Hillesheim - Stadt und Land Ausgabe 35/2016 vom 02.09.2016

Fair Trade in unserer Gastronomie und im Lebensmitteleinzelhandel

Schon zum Start unserer Aktivitäten haben einige Handels- und Gastronomiebetriebe erklärt, den Weg zur Fairen Verbandsgemeinde mitgehen zu wollen. So finden Sie schon bei vielen Einzelhändlern fair gehandelte Produkte. In Hillesheim im Lebensmitteleinzelhandel (Netto, Norma, REWE) und im Bioladen ManHu. Und in Loogh im Hofladen vom Gröner Hof. In der Gastronomie verarbeiten Em Backes in Mirbach, der Gröner Hof in Loogh und ManHu in Hillesheim fair gehandelte Produkte. Kostproben gibt es natürlich auch bei unserer Auszeichnungsfeier am 20. Oktober, 10.30h, im Rathaus in Hillesheim.

Pressemitteilung: Hillesheim - Stadt und Land Ausgabe 45/2016 vom 06.11.2016

Jeder kann St. Martin sein

In diesen Tagen feiern wir einen der beliebtesten Heiligen: Den Heiligen Martin. In den Orten unserer Verbandsgemeinde ziehen die Kinder mit ihren Laternen durch die Straßen, begleitet von St. Martin auf dem Pferd und denken dabei an die berühmte Legende von der Mantelteilung vor den Toren der Stadt Amiens. Martin, der junge Soldat, wendet sich einem Armen, einem Bettler zu, der in einer Winternacht am Stadttor kauert und um Almosen bittet. Mit ihm teilt er seinen Mantel. Dabei gehört ihm dieser eigentlich gar nicht, sondern wurde ihm vom Kaiser für seinen Dienst beim Militär zur Verfügung gestellt. Damit setzt Martin nicht nur ein Zeichen der Barmherzigkeit, sondern auch des Mutes. In unseren Tagen verhalten sich viele wie der Heilige vor fast 1700 Jahren: Sie teilen Zeit, Kleidung Nahrung oder Wohnraum mit den Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen hier bei uns Zuflucht oder sogar eine neue Heimat suchen. Und gleichzeitig beschäftigt nicht wenige die Frage: Was kann getan werden, damit Menschen nicht flüchten müssen, damit sie eine Perspektive in ihrer Heimat haben. Die Verbandsgemeinde Hillesheim setzt zusammen mit der Katholischen Kirche im Dekanat Vulkaneifel hier ein Zeichen: Derzeit bewerben wir uns um die Auszeichnung als Fairtrade-Kommune. Damit wollen wir gemeinsam einen Beitrag leisten, dass der Gedanke des fairen Handels in unseren Orten verbreitet und bekannt wird. Wenn Menschen von ihrer Hände Arbeit leben können, für die Produktion unserer Waren nicht ausgebeutet werden, dann ist das ein Beitrag, dass Menschen in ihrer Heimat eine Perspektive für sich und ihre Familien haben können. Wir gehören nicht zu den Entscheidern der „großen Politik“. Wir treffen aber tagtäglich Entscheidungen mit dem Einkaufswagen. Und in dieser Weise können wir unseren Beitrag leisten, dass es gerechter zugeht in unserer Welt und immer mehr Menschen einen Zugang zu dem erhalten, was wir „das gute Leben“ nennen.

Pressemitteilung: Hillesheim - Stadt und Land Ausgabe 48/2016 vom 02.12.2016

„Fair handeln“… auch bei der Tischdekoration

Im Bereich der Tischdekoration gibt es eine Menge von Möglichkeiten „fair zu handeln“ und entsprechende Produkte einzukaufen. Hierzu ein paar Tipps:

Blumen

Schmücken Sie Ihren Tisch mit fair gehandelten Blumen und unterstützen Sie damit die Arbeiter/innen auf Blumenfarmen in Ostafrika und Zentralamerika. Rosen mit dem Fairtrade-Siegel erhalten Sie im Supermarkt und beim Floristen. Den Blumenfinder gibt es unter: www.fairtrade-deutschland.de/einkaufen.

Tischdecken und Servietten

Eine große Auswahl an fair gehandelten Stoffservietten sowie schönen Tischläufern finden Sie in Ihrem Weltladen. Dazu sind Tischdecken aus Fairtrade-zertifizierter Baumwolle eine tolle Alternative - z.B. klassisch in weiß. Lassen Sie sich im Produktfinder von TransFair inspirieren: www.fairtrade-deutschland.de/einkaufen.

Tisch-Accessoires

Weltläden bieten ein breites Sortiment an Vasen, Schalen und Kerzen aus Fairem Handel an. Lassen Sie sich von den vielen Mustern und Formen verzaubern. Auch ganze Tafelservice lassen sich in vielen Weltläden finden. Einen Weltladen in Ihrer Nähe finden Sie unter: www.weltladen.de.

Datum:12.10.2016

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