
Kerpen
Kerpen
409 Einwohner mit Hauptwohnsitz (Stand 30.06.2012), Lage. 470 m über NN
Staatlich anerkannter Erholungsort, Bundessieger 1993 mit Goldplakette im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden", Landessieger 1992 und 1993, im Wettbewerb "Europäischer Dorferneuerungspreis" 1994 mit mehreren Ehrenpreisen ausgezeichnet.
Sehenswert: Burg Kerpen aus dem 12. Jahrhundert (Ausgangspunkt der Devon-Route des GEO-PFADES), ab 1911 Sommersitz des Eifelmalers Fritz von Wille, restaurierte Burgkapelle von 1506, alter Ortskern mit vorbildlich erhaltener Bausubstanz
Veranstaltungen: Kirmes am 1. Sonntag im Oktober
Einrichtungen: Spiel- u. Sportplatz, Grillhütte, Freizeitanlage mit Stausee (Angelscheine), Tennisplätze, Minigolf, Jugendzeltplatz, Landschulheim Burg Kerpen, Gemeindehaus
Wappen der Gemeinde Kerpen
Beschreibung:
In Silber auf goldenem Dreiberg ein schwarzer Zinnenturm, belegt mit silbernem Schildchen, darin ein roter Zickzackbalken.
Geschichte
Die Burg Kerpen wird im Jahr 1136 erstmalig erwähnt. 1689 sprengten französische Truppen Stadt und Burg. 1893 kaufte Johann Heinrich Dün die Burg, ließ den Bergfried mit Zinnen "verschönern" und baute das neue Wohnhaus. Die heutige Burg liegt in drei Terrassen auf einem Ausläufer des Höhenberges in Form einer Spornanlage. Gut erhalten ist die ehemalige Burgkapelle. Der Zinnenturm auf dem Dreiberg im Wappen, nimmt darauf Bezug. Die Burg war Sitz der Reichsherrschaft Kerpen, die die Landeshoheit über eine größere Zahl von Gemeinden zu der auch Kerpen gehörte ausübte. Deshalb wurde das Wappen der Reichsherrschaft Kerpen in Form eines Schildchens auf den Turm gelegt.
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