
Nohn
Nohn
434 Einwohner mit Hauptwohnsitz (Stand 30.06.2012), Lage: 430 m über NN
Sehenswert: Kalksteinfelsen an der Nohner Mühle, Dorfplatz, Ahbach- und Nohner Bachtal, Wasserfall Dreimühlen
Veranstaltungen: Junggesellenfest 3 Wochen nach Ostern, Sportfest an Christi Himmelfahrt, Schützen- und Volksfest am 3. Sonntag im Juli, Brunnenfest am 3. Sonntag im August, Martinskirmes am 1. Sonntag im November
Einrichtungen: Sportplatz, Schießanlage, Pfarrbücherei, Grillhütte, Reit- und Angelmöglichkeiten, Kinderspielplatz, Gemeindehaus
Wappen der Gemeinde Nohn
Verbandsgemeinde Hillesheim
Beschreibung:
Im von Gold über Blau geteilten Schild oben ein wachsender, schwarzer, rot bewehrter Doppelkopfadler, unten ein schrägrechts gewendetes, silbernes, goldgegrifftes Schwert.
Pfarrkirche St. Martin Nohn
Geschichte
In der Feudalzeit gehörte Nohn zum kurtrierischen Amt Daun. Den Rittersitz zu Nohn besaßen über mehrere Jahrhunderte hinweg die Herren von Hillesheim. Nach einer gefälschten Urkunde hätte Graf Heinrich im Jahre 970 der Abtei St. Maximin die Kirche Üxheim mit Zubehör Kapelle `Noyn´ geschenkt. Der Inhalt der Urkunde kann sehr wohl einen tatsächlich vorgenommenen Rechtsakt wiedergeben. Noch 1759, bei der Aufführung der Zehntherren von Nohn, wird St. Maximin an erster Stelle genannt. Als Hinweis auf St. Maximin, ist deren Doppelkopfadler im oberen Teil des Wappens wiedergegeben. Kirchen- und Ortspatron von Nohn ist St. Martinus. Sein Attribut das Schwert wurde ins untere Wappenteil aufgenommen. Das St. Martinus - Patrozinium weist auf eine sehr alte Kirchentradition hin. So ist bereits im Jahre 970 eine Kapelle in Nohn genannt.
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